Author Archives: Stephen Griffin

Fußball – Ein Phänomen Die Entstehung

Auf {vielen der Erde ist Fußball DER Sport schlechthin. Er verbindet Leute aller gesellschaftlichen Klassen, jeden Alters und jeden Ursprungs miteinander.
Wird Bundesliga im Fernsehen übertragen, schaut der 80-jährige Rentner auch so enthusiastisch zu, wie sein 15-jähriger Enkelsohn.
Der Oberarzt eines Krankenhauser fiebert ebenso mit, wie die benachbarte Hausfrau. Ob in den Slums von Südafrika oder Hamburgs Hochhauskolonie, überall auf dem Planeten wird Fußball gespielt, gelebt und geliebt. Dieses Phänomen eine neues Ausmaß. Dann wehen die Fahnen an Wohnhäusern und Autos, dann sitzen Kinder schon des Morgens in der Unterrichtsstunde im Fußballtrikot. Riesige Feste locken Fans in die Grünanlagen und in der benachbarten Stammgaststätte wird schon zwei Stunden vor Anpfiff Fachgespräche geführt. Wie kam es dazu, dass der Zeitvertreib von Arbeitern aus England zu einem internationalen Phänomen wurde? Was macht diesen Sport so interessant?

Schon im Altertum spielten die Menschen auf {diversen der Welt Ballspiele. Nicht stets musste der Spielball hierbei mit dem Fuß bewegt werden. In der Volksrepublik China wurde schon um dreihundert vor Christus ein Ballspiel als Konditionsübung für das das Heer gespielt. Dieses Spiel wurde über hunderte Jahre fortlaufend beliebter und es gibt Unterlagen, die zeigen, dass es bereits zu Beginn des Mittelalters eine Nationalliga gegeben haben könnte. Auch in Südamerika sind frühe Ballspiele zu finden. So wurden etwa in Mexiko bei den Maya rituelle Ballspiele zur Verehrung der Götter veranstaltet. Im 15. Jahrhundert konstituierte sich in England, Italien und Frankreich die Tradition, Treibballspiele zwischen unterschiedlichen Dörfern auszuführen. Dabei ging es quer durch die Landschaft und es konnte ziemlich rau zugehen.
Im neuntehnten Jahrhundert wurde die Sportart an den Schulen der Elite in England stetig populärer, die ersten Regeln wurden im Jahr 1848 verfasst. Der erste, bis dato existierende Fußballclub auf der Welt ist der im Jahre 1843 ins Leben gerufene Guy’s Hospital Football Club. In den 1880er Jahren kam der Fussball auf das europäische Festland, wo er im Nu Anhänger fand. Zu dieser Zeit waren “Leibesübungen” modern und jeder, der etwas auf sich hielt, trieb Sport.
Natürlich auch in den Kreisen der Arbeitnehmer wurde Fußball zum Ausgleich zu der einförmigen Arbeit an den Maschinen immer beliebter. Im Jahre 1904 wurde der Fußballverband FIFA etabliert, die 1930 das erste Welttunier in Uruguay veranstaltete.

Die Begeisterung
Unzähliges, was wir in unserer Kindheitals Kinder als wohltuend wahrnehmen, lieben wir ebenfalls als Herangewachsene. Wer erinnert sich nicht an Muttis eigenhändig gebackenen Kuchen, an den geliebten Zeichentrickfilm oder ein Lieblingsspiel? Die meisten Jungs, aber auch eine Vielzahl Mädchen spielen mit Vergnügen Fußball. Der Zusammenhalt in einer Mannschaft, der Nervenkitzel und die Freude an der sportlichen Betätigung begeistert Kinder. Neben der Freude erlernen sie außerdem Werte wie Sportsgeist, Rücksichtnahme und das Befolgen von Regelungen. Deswegen ist ein Fußballspiel von Beginn an mit erfreulichen Empfindungen belegt. Viele Kinder spielen Fußball in Amateurgruppen und bleiben ihrer Mannschaft ebenso als Erwachsene treu, ob als Fußballspieler, Trainer, Helfer oder Anhänger. Daneben verehren die Kleinen die professionellen Spieler ihrer Lieblingsmannschaft wie Götter und machen ihnen nach. Sie gehen zuerst mit Papi ins Stadion, anschließend mit Freunden als Ausgleich zur Arbeit. So kommt es schließlich, dass in dem Fußballlokal plötzlich der Architekt neben dem Kaminfeger Platz nimmt und alle beide der Leidenschaft nachgehen, die sie bereits als Kinder gelenkt hat.
Im Fußball sind alle gleich. Das Spiel vereint über die Begrenzungen der Länder hinweg. Junge Auswanderer genießen ein Fußballspiel mit den Kindern, die in ihrem neugewonnenen Heimatland wohnen. An diesem Ort braucht es keine gemeinschaftliche Sprache, der Fußball hat seine eigene Ausdrucksform.

Fußball ist eine der namhaftensten Sportarten, da sie in aller Welt verbreitet ist und Menschen von Kindesbeinen an vereint. Fußball verbindet und erlaubt keinen Raum für Konflikte – es sei denn, der Schiri ist blind!